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Die kleinen Ausgaben, die unser Budget in Thailand zuerst unsichtbar gemacht haben

Die kleinen Ausgaben, die unser Budget in Thailand zuerst unsichtbar gemacht haben

Als wir nach Udon Thani zogen, hatte ich ein sauberes Budget im Kopf. Miete, Essen, Strom, Versicherung, fertig. Die großen Posten hatte ich im Blick. Was unser Budget in den ersten Monaten trotzdem durcheinanderbrachte, waren die kleinen Dinge, die in keiner Rechnung auftauchen, bis sie sich summiert haben.

Das Geld, das einfach so abfließt

Ein Kaffee hier, ein Snack vom Markt da, ein spontanes Essen mit der Familie, eine Runde für alle, weil es sich so gehört. Jeder Posten lächerlich klein, zusammen aber ein echter Betrag. In Deutschland hatte ich das im Gefühl. Hier, in einer neuen Währung, mit anderen Preisen, ging mir dieses Gefühl erst mal verloren.

Dazu kam die Sache mit den hundert Baht. Hundert Baht klingen nach nichts, und einzeln sind sie es auch. Aber wer den ganzen Tag immer wieder hundert Baht ausgibt, ohne nachzudenken, weil es ja so wenig ist, der wundert sich am Monatsende, wo das Geld geblieben ist.

Die unsichtbaren Pflichtausgaben

Dann gibt es die Ausgaben, die zur Kultur gehören. Beiträge zu Festen, kleine Geschenke, ein Umschlag bei einer Hochzeit oder Beerdigung. Als Teil von Daos Familie bin ich da selbstverständlich dabei, und das ist auch richtig so. Aber es will eingeplant sein, sonst trifft es einen unvorbereitet.

Auch die Mobilität hat mich überrascht. Das Mofa kostet im Unterhalt fast nichts, dachte ich. Sprit ist günstig, ja, aber Wartung, ein neuer Reifen, die jährlichen Gebühren, das alles kommt dazu, nur eben nicht jeden Monat, sondern in unregelmäßigen Schüben.

Heute führen Dao und ich ein einfaches Haushaltsbuch, nicht aus Geiz, sondern um diese kleinen Ströme sichtbar zu machen. Seitdem gibt es keine bösen Überraschungen mehr. Das Leben hier ist günstig, keine Frage, aber günstig heißt nicht, dass man nicht hinschauen muss. Die großen Posten plant jeder. Die kleinen sind es, die einen am Anfang erwischen.

Prüf deine eigene Situation. Der Planner gibt dir eine erste Einschätzung zu Visum, Budget und nächsten Schritten.

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